Wachstum der Comdirect Bank
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat genügend Banken reingerissen, sodass es wirklich selten geworden ist, davon zu berichten, dass es bei einem Geldinstitut bergauf geht. Anders bei der Comdirect Bank, die ein Wachstum erzielen kann. Als Commerzbank-Tochter eine Herausforderung, nachdem die Comdirect Bank allerdings unabhängig von seiner Mutter agiert, durchaus möglich. Gerade die Tatsache, dass das stark schwankende Börsenparkett langsam wieder in geordnete Bahnen kommt, weil der Handel mit Aktien wieder angeregt wird, hat der Comdirect geholfen: Die Bank gibt an, dass im September 1,08 Millionen und im Oktober 1,37 Millionen Transaktionen auf den Wertpapierhandel zurückgingen.
Wachstum der Comdirect Bank
Über 686.000 Aufträge im Bereich der Wertpapiere wurden von geschäftlicher Kundschaft getätigt, teilt die Direktbank mit. Gewachsen ist die Bank weiter um 1.500 Geschäftskunden; insgesamt darf die Comdirect Bank rund 2,15 Millionen Kunden betreuen. Und doch gibt es ein Minus innerhalb der Bilanzen zu verzeichnen: Das kalkulierte Gesamtvermögen lag im Vormonat noch bei 34,51 Milliarden Euro, mittlerweile ist es auf 34,04 Milliarden Euro gesunken. Ein Wert, der mit steigender Kundenzahl sicher weiter ausgeglichen werden kann. Aufgesplittet wird diese Summe wie folgt:
21,31 Milliarden Euro wurden von Privatkunden in die Bank gebracht, wovon 12,24 Milliarden Euro dem Depot-Geschäft zuzuschreiben sind, der Rest wurde in klassische Einlagen angelegt. Über 717.000 Kunden legen ihr Geld bei der Comdirect Bank in Wertpapierdepots an, weiter gibt es 520.403 Girokonten. Im Sektor Tagesgeldkonten gab es ein Plus zu verzeichnen: 941.901 waren es im Vormonat; 948.061 sind es aktuell.