Tages- oder Festgeld – die Qual der Wahl
Sein Geld richtig anlegen ist gar nicht mehr so einfach, wie es früher einmal war. Gut, damals nutzten noch viele die so genannte Sparsocke zu Hause. Doch heute ist es eher ein Tages- oder Festgeld. Hier gehen die Meinungen auseinander, welches Konto die bessere Alternative ist. Besonders für Neulinge klingt ein Tagesgeldkonto recht interessant. Diese werden oft mit Lockangeboten ausgeschrieben, die meist dann auch höher verzinst werden. Einige Anbieter locken mit garantierten Zinsen bei einer Laufzeit von 5 bis sechs Monate. Hier sind die Zinsen im sonstigen Vergleich eher etwas höher.
Beim Tagegeld sind die Zinsen auch nicht zu verachten. Liegen beim Tagesgeld diese bei ca. 1,14 Prozent gibt es bei einem Festgeld nur 0,98 Prozent für die gleiche Laufzeit von 6 Monaten.
Niedrige Zinsen für kurze Laufzeiten
Während ein Tagesgeldkonto davon lebt, nur kurzfristig das Geld anzulegen, ist ein Festgeldkonto auf längere Zeit angesiedelt. Das macht sich besonders bei den Zinsen bemerkbar. So ist ein Tagesgeldkonto sinnvoller, wenn man nur bis zu 6 Monate sein Geld anlegen möchte. Sind es aber 12 oder mehr Monate, dann rentiert sich ein Festgeld. Je länger die Laufzeit, umso höher steigen auch die Zinsen. Im Durchschnitt werden für ein Jahr Laufzeit ca 1,30 Prozent Zinsen gewährt. Hier heißt es auf jeden Fall vergleichen, bevor eine Eröffnung eines Tages- oder Festgeldkontos erfolgt. So können hohe Renditen erzielt werden.