Spreads bei CFDs
Immer mehr Anleger weltweit nutzen den Handel mit CFDs, um mit einem kleinen Kapitaleinsatz einen hohen Gewinn zu erzielen. Daher bieten auch immer mehr Broker den Handel mit Differenzkontrakten, wie die deutsche Übersetzung dieser Finanzinstrumente lautet, an. Der englische Ausdruck für CFD ist Contract for Difference. CFDs gehören in der Finanzwelt zu den Derivaten, was bedeutet, dass der Kurs des Wertpapiers von der Kursentwicklung eines Basiswertes abhängig ist. Basiswerte für CFDs können zum Beispiel Aktien, Indizes, Währungen, Lebensmittel, Edelmetalle, Öl, Schuldverschreibungen, Sportergebnisse oder auch das Wetter sein. Es ist von dem CFD-Broker abhängig, welche Basiswerte er seinen Kunden für den Handel mit Differenzkontrakten anbietet.
Große Auswahl an Basiswerten
Broker bieten den Handel mit CFDs an, weil sie mit dieser Art des Wertpapierhandels Geld verdienen möchten. Daher achten die Broker darauf, vor allem gängige und beliebte Basiswerte zugrunde zu legen, um vielen Anlegern den Handel mit Differenzkontrakten zu ermöglichen. Da bei derivativen Finanzprodukten auch ein finanzieller Verlust des Anlegers möglich ist, achten die CFD Broker darauf, Basiswerte anzubieten, die die Anleger verstehen und deren Kursverlauf sie nachvollziehen können. Sobald sich der Kurs eines Differenzkontraktes anders entwickelt, als es der Anleger vorhergesehen hat, verliert der Investor sein eingesetztes Kapital und er kann durch den Broker sogar aufgefordert werden, noch Geld auf sein Handelskonto einzuzahlen. Es besteht immer eine sogenannte Nachschusspflicht, auf Englisch auch Margin Call genannt. Die CFD-Broker sind aber an zufriedenen und erfolgreichen Kunden interessiert, da sie nur mit einem Anleger, der viele Positionen handelt, Geld verdienen. Die Eröffnung und die Kontoführung eines Handelskontos werden bei den meisten CFD-Brokern kostenlos angeboten, dafür verdient der Broker an den sogenannten Spreads.
Was is ein Spread?
Ein Spread im CFD-Handel ist der Unterschied zwischen dem Kaufkurs einer Position, auch Briefkurs genannt, und ihrem Verkaufspreis, auch als Geldkurs bekannt. Der Kaufpreis liegt immer über dem Verkaufspreis. Jeder CFD-Broker legt die Spreads für die einzelnen Positionen selbst fest. Der Anleger sollte bei der Wahl seines CFD-Brokers darauf achten, dass dieser möglichst kleine Spreads anbietet. Je größer der Spread ausfällt, umso länger dauert es, bis der Anleger einen Gewinn erzielt. Da ein Anleger immer den höheren Briefkurs bezahlen muss, wenn er mit Differenzkontrakten handelt, bedeutet ein Stillstand der Kurse stets einen finanziellen Verlust für den Investor. Der Verlust berechnet sich aus der Anzahl der gehandelten Positionen multipliziert mit dem Spread. Da im CFD-Handel Hebel eingesetzt werden können, kann sich bei einem Stillstand der Kurse des Basiswertes ein hoher Verlust für den Anleger ergeben.
Bevor sich ein Anleger für einen CFD-Broker entscheidet, bei dem er ein Handelskonto eröffnen möchte, sollte er die Angebote verschiedener Broker miteinander vergleichen. Einige Broker bieten bei gängigen und oft gehandelten Differenzkontrakten einen Spread von einem Punkt oder sogar darunter an. Andere Broker verlangen für dieselbe Handelsposition dagegen einen Spread von zwei Punkten oder mehr. Der Anleger sollte aber auch beachten, dass die einzelnen Broker den Spread für einige Positionen während eines Handelstages ändern können. Diese Änderungen finden zum Beispiel zu den Haupthandelszeiten statt oder wenn wichtige Wirtschaftsnachrichten zu einer gehandelten Position veröffentlicht werden, die Auswirkungen auf die Kursentwicklung des Basiswertes haben.
Grundsätzlich gilt: Es ist wichtig zu beachten, dass während Investoren von einer gesamten Preisbewegung in einem positiven Szenario in der Lage sind zu profitieren, sie auch nachteilig gefährdet wären, wenn sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegen würde.
Mehr Informationen und Zugang zum Devisenhandel finden Sie auf www.etxcapital.de
Foto: GG-Berlin / pixelio.de