Mit dem Depotauszug den Überblick behalten
Um einen Überblick über die Transaktionen auf meinem Girokonto zu behalten ist es unabdingbar regelmäßig Kontoauszüge zu ziehen. Genauso wichtig wie der Kontoauszug für mein Girokonto ist auch der Depotauszug für Anleger mit Depotkonto. Anders als beim herkömmlichen Girokonto wird dem Kunden eines Depotkontos der Depotauszug einmal jährlich postalisch zugestellt. Auf diesem Auszug ist dann nicht nur der aktuelle Nennwert aufgeführt, sondern zudem auch die Bestände der Wertpapiere, die die jeweilige Bank in ihrem Depot verwaltet, die Einzelkurse des Stichtages, sowie Ort und Art der Verwahrung der Wertpapiere. Natürlich kann ein Depotauszug auch auf den Wunsch des Kunden hin mehr als einmal pro Jahr versendet werden. Dies gilt bei Filialbanken genauso wie bei Direktbanken.
Gerade neue Depotkunden sollten den Depotauszug nutzen, um sich von Bankmitarbeitern, die genauen Angaben auf dem Depotauszug erläutern zulassen. Außerdem kann anhand des Dokuments mit kompetenten Bankberatern sehr gut erörtert werden, was einzelne Käufe oder Verluste zu bedeuten haben, um so eventuelle Fragen zu beseitigen. Häufig wird mit dieser Hilfe ein besserer Überblick über Zusammenhänge und Risiken der einzelnen Aktien und Wertpapiere erlangt. Weitere Fragen zum Thema Depotauszug beantwortet ihnen auch die Seite Depotauszug auf Finanzcheck.de.
Sollten Sie einmal einen fehlerhaften Depotauszug erhalten, müssen Sie unmittelbar einen Mitarbeiter oder Ansprechpartner der entsprechenden Bank aufsuchen und diesen informieren. Wird einem Auszug nicht widersprochen, so ist dies für die Bank das Einverständnis hinsichtlich der Angaben auf dem Auszug. Nach einer zweiwöchigen Frist wird auch ein schriftlicher Widerspruch ungültig.