Macht eine Festgeldanlage in Fremdwährungen Sinn?
Eurokrise und kein Ende in Sicht. Immer mehr Anleger sorgen sich, ob ihr Geld in drei Jahren noch das Gleiche wert sein wird wie heute. Im Ausland Geld anlegen ist in dieser Situation verlockend, aber lohnt sich der Handel mit Währungen wirklich? Wie hoch ist das Risiko, und was sollte bei Festgeldkonten im Ausland beachtet werden?
Eine relativ gesunde Währung
Auf der einen Seite sind es die niedrigen Zinsen, die es in Deutschland für das Geld auf dem Festgeldkonto gibt, auf der anderen Seite sind es die vermeintlich starken Währungen wie der US Dollar, der Schweizer Franken oder die norwegische Krone, die dazu einladen, Geld in einer Fremdwährung zu investieren. Unten den vier großen Währungsräumen, dem Dollar in den USA, dem britischen Pfund, dem Yen aus Japan und dem Euro, ist der Euro noch die gesündeste Währung, meinen zumindest die Experten.
Alle haben ein Schuldenproblem und stehen in der Zukunft vor großen Herausforderungen. Wer eine sichere Anlage sucht, der sollte in Ländern investieren, die solche Probleme nicht haben. Länder wie Norwegen und auch Australien, die reich an Rohstoffen sind, können interessant sein, aber auch Länder wie Schweden und die Schweiz, die eine große Disziplin haben, was ihren Haushalt angeht, sind gute Kandidaten. Zur Wahl steht aber auch die Türkei oder Indonesien, die eine nur geringe Verschuldung aufweisen. Auf forexhandel.org gibt es zu diesem Thema viele interessante Informationen.
Schwankungen gibt es immer
Währungsmärkte sind generell starken Schwankungen unterworfen, und zu den Währungsrisiken gehören eben diese Schwankungen, die nicht selten 10 % bis 20 % ausmachen. Das ist vielleicht auch ein Grund, warum immer noch so viele Deutsche dem Euro treu bleiben, wenn es um die Geldanlage geht. Diejenigen, die dem Euro aber überhaupt nicht mehr vertrauen und die das Ende der europäischen Gemeinschaftswährung sehen, die sollten in Schweizer Franken oder in US Dollar investieren. In diesem Zusammenhang muss aber auch mit zum Teil sehr hohen Gebühren gerechnet werden. Nach der Ansicht von Experten lohnt es sich für deutsche Anleger kaum in fremde Währungen zu investieren, und als Alternative bieten sich zum Beispiel kurzfristige Staatsanleihen an. Wer aber unbedingt sein Geld in einer fremden Währung anlegen will, der sollte auf keine allzu hohen Summen setzen und darauf achten, wie hoch die Einlagensicherung ist.
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