In der Ausbildung: Die Anlage der ersten Gehälter
Wer aus der Schule kommt und die Ausbildung beginnt, der kann (in den allermeisten Fällen) nun das erste Mal in seinem Leben ein regelmäßiges Gehalt auf dem Konto kassieren. Dieses kann je nach Ausbildungsberuf sogar beträchtlich sein. So verdient ein Bankazubi teils über 800 Euro im Monat (mehr zu Ausbildung und Beruf auf ausbildung-wissen.de). Es ist klar, dass das erste Gehalt und vielleicht auch noch die nächsten beiden zunächst einmal zum größten Teil in die Erfüllung kleinerer und größerer Wünsche fließen werden. Doch spätestens dann sollte der frisch gebackene Azubi anfangen zu überlegen, wie er auch einen teil seines Geldes jeden Monat zurücklegen könnte - sei es nun für größere Anschaffungen wie Urlaub oder aber als Rücklage.
Die richtigen Anlageformen
Zum regelmäßigen Ansparen ist sicherlich ein Tagesgeldkonto am geeignetsten, da hier ganz flexibel jedem Monat eine entsprechende Summe umgebucht werden kann und es ab dem ersten Euro Zinsen darauf gibt. Doch auch der Nachteil des Tagesgeldes liegt in dieser Flexibilität begründet. Einerseits ist der Zinssatz nicht fest sondern variiert, so dass ein heute gutes Angebot morgen schon im Vergleich zu anderen eher schlecht sein kann. zudem ist die Verlockung bei einem größeren Guthaben auf dem Tagesgeld groß, mal eben für Konsumausgaben etwas umzubuchen. Es geht einfach so schnell. In beiden Punkten ist das Festgeld besser geeignet. Einerseits hat man über die gesamte Laufzeit den garantierten festen Zins, andererseits kommt man während der Laufzeit auch nicht so einfach an das Geld heran und kann es damit auch nicht ausgeben.
Das bedeutet sicherlich einen Verzicht auf Flexibilität, aber gerade wer von sich selbst weiß, dass er der Versuchung mitunter erliegen könnte, das Sparguthaben anzugreifen, für den ist ein Festgeld sicherlich die bessere Alternative. Das heißt nicht, dass man seine gesamten Rücklagen fest anlegen sollte, aber zumindest einen Teil davon sollte man auf diesem Wege vor dem inneren Schweinehund schützen. Das ist nicht nur gut für das eigene Gewissen, sondern lässt einen auch gleichzeitig ruhiger schlafen, weil man weiß, im Notfall ist noch etwas da, auf das man zurückgreifen kann. Und vielleicht macht es einen auch ein bisschen stolz, wenn man auf den Kontoauszug guckt und sich denken kann: Dies habe ich mir ganz alleine erarbeitet und erspart.
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