Wie viel Steuern muss man auf Zinsen zahlen?

Zum Januar 2009 wurde in Deutschland die Abgeltungssteuer eingeführt. Diese ersetzt die bis dahin gültige Kapitalertragssteuer und wird für alle Kapitaleinkünfte wie Zinsen, Dividenden oder Fondsausschüttungen erhoben. Somit zahlen Anleger pauschal 25 Prozent auf erhaltenen Zinsen zuzüglich Solidaritätszuschlag und einer eventuellen Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer wird allerdings nur dann erhoben, wenn der jährliche Freibetrag von 801 Euro für Alleinstehende bzw. 1602 Euro für verheiratete überschritten wird.

Erhoben wird die Abgeltungssteuer für Zinsen direkt von der Bank, bei der die Kapitalanlage, wie beispielsweise ein Festgeldkonto, geführt wird. Diese führt die Steuer direkt an das zuständige Finanzamt ab. Um die Sparerfreibeträge in Anspruch zu nehmen, muss der Anleger bei der Bank einen Freistellungsauftrag stellen. Dabei kann der Freibetrag auch auf mehrere Banken verteilt werden. Um so wenig wie möglich Abgeltungssteuer für erhaltene Zinsen zu bezahlen, lohnt es sich eine Steuerberatung auf http://www.groll-gross-steiner.de/steuerberatung.html in Anspruch zu nehmen.

Anleger müssen aber nicht in jedem Falle 25 % Abgeltungssteuer für ihre Zinsen bezahlen. Für die Abgeltungssteuer gilt ein sogenanntes Veranlagungswahlrecht. Liegt der persönliche Steuersatz eines Steuerpflichtigen unter 25 Prozent, so kann er die Erträge aus Zinsen auch wie bisher in seiner Steuererklärung angeben. Bei höheren Steuersätzen ist auf alle Fälle die Abgeltungssteuer günstiger. Um hier kein Geld zu verschenken, kann der Anleger sich im Rahmen einer Steuerberatung die für ihn günstigste Variante ausrechnen lassen.

Eine Steuerberatung lohnt auch für Anlagen, die vor dem 31.12.2008 abgeschlossen werden. Hierfür gibt es einige Sonderregelungen. Für Anlagen, die ausschließlich der privaten Altersvorsorge dienen, fällt übrigens keine Abgeltungssteuer an. Dies betrifft unter anderem die Riester-Rente, die Basisrente sowie eine eventuelle betriebliche Altersvorsorge. Bei einer Steuerberatung kann sich der Sparer genau informieren, welche Altersvorsorge für ihn steuerlich am günstigsten ist.


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