Festgeld Zinsen

Geldanlage heißt zunächst einmal, dem Geldinstitut einen bestimmten Kapitalbetrag zur Verfügung zu stellen, mit dem das Institut arbeiten kann und hierfür einen festgelegten Zinssatz an Entgelt zu erhalten. Die klassische Form ist das Sparbuch, das aber keine zinsgünstigste Variante darstellt. Das Festgeld ist eine Variante der Geldanlage, die sich als weitaus zinsgünstiger für den Anleger erweist.

Das Festgeld wird auch als Termingeld oder Termineinlage bezeichnet, was seinen Hintergrund darin hat, dass ein gewisser Geldbetrag für einen bestimmten Zeitraum angelegt wird, ohne dass der Anleger in diesem Zeitraum Zugriff auf sein Kapital hat. Der Vorteil der Anlage in Form von in zeitlicher Hinsicht fest angelegtem Geld besteht für den Anleger darin, dass die Zinsen für dieses fest angelegte Geld weitaus günstiger ausfallen, als dies beispielweise beim klassischen Sparbuch der Fall ist.

Kein Zugriff auf das Festgeld

Das Festgeld wird für einen vom Anleger festgesetzten Zeitraum beim Geldinstitut angelegt und für die Stellung des Geldbetrages an die Bank erhält der Anleger Festgeld Zinsen. Der Zeitraum der Geldanlage sollte an die persönlichen finanziellen Verhältnisse angepasst sein, denn ein Zugriff auf das Festgeld ist während der Anlagezeit grundsätzlich nicht möglich. Festgeld sollte also immer nur dann angelegt werden, wenn auf das Kapital für den Anlagezeitraum verzichtet werden kann. Eine Anlage des so genannten Notgroschens, der für besonderen Bedarf zurückgelegt wurde, empfiehlt sich trotz der günstigen Festgeld Zinsen nicht.

Unterschiedliche Angebote für Festgeld Zinsen

Der Anlagebetrag wird auf einem so genannten Festgeldkonto angelegt. Die Anlage auf diesem Konto ist mit einem Leitzinssatz oder aber auch individuell vereinbarten Konditionen verzinst. Die Angebote für die feste Anlage von Kapitalbeträgen sind sehr vielfältig und die Unterscheidung ist sowohl in den Mindest- und Höchsteinlagen wie auch in der Verzinsung gegeben. Derzeit verharren die Zinsen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Gerade wenn ein Angebot mit besonders hohen Zinssätzen belegt ist, sollte aber genauer hingeschaut werden, denn oftmals sind hier auch Fallstricke in Form von kostenpflichtigen Kontoführungsgebühren oder ähnlichem eingebunden.

Grundsätzlich liegen die Zinsen auf Festgeldkonten im Bereich von ca. zwei bis rund sechs Prozent vom angelegten Kapital. Aber auch die Anlagedauer bestimmt den Zinssatz. Die Anlagedauer für das fest angelegte Geld ist im Regelfall auf einen Mindestzeitraum von drei Monaten ausgerichtet, wobei grundsätzlich die längere Anlagedauer natürlich auch die besseren Zinssätze ermöglicht. Auch hier werden aber häufig Höchstanlagezeiten von den Banken vorgegeben.

Festgeld Anlage: Der richtige Geldbetrag

Wer sich für die feste Anlage seines Kapitals zur günstigen Verzinsung entschließt, muss allerdings häufig auch hinsichtlich des Volumens der Anlage die Bedingungen der Banken akzeptieren. Hier liegen die Beträge, die für die feste Anlage des Geldes von den Banken akzeptiert werden, gewöhnlich im Bereich zwischen 30.000 bis 50.000 Euro. Aber aufgrund des regen Wettbewerbs sind Banken inzwischen auch häufig bereit, schon geringere Geldbeträge von Kunden fest anlegen zu lassen, um so eine Bindung zum Kunden zu erzielen.

Das Festgeld kann grundsätzlich in zwei Varianten, nämlich der langfristigen und der kurzfristigen Anlage festgelegt werden. Auch hier sind die Unterscheidungskriterien in erster Linie durch die unterschiedliche Verzinsung gegeben. Während die langfristige Anlage günstigere Zinssätze erzielt und keinen Zugriff auf das Kapital ermöglicht, bietet die kurzfristige Anlage des Geldes schnellen Zugriff auf den Geldbetrag, allerdings auch ungünstigere Zinssätze.